Systemisch-integrative Traumaarbeit
Vielleicht hast du dir schon einmal ähnliche Fragen gestellt:
Warum triggert mich diese Person oder das Thema?
Warum spüre ich diese innere Unruhe?
Warum gelingt es mir nicht mich zu entspannen?
Warum muss ich so viel leisten und es ist immer noch nicht genug?
Systemisch-integrative Traumaarbeit ist für dich sinnvoll:
- wenn du akut traumatische Situationen erlebt hast
- wenn deine Kindheit und Jugend schwierig für dich war
Was dich im Laufe des Lebens geprägt hat, beeinflusst dein Handeln, deine Beziehungen und wirkt sich auf dein Nervensystem aus.
In frühen Lebensjahren erlernte Strategien waren damals sinnvoll. Vielleicht hast du gelernt immer leise zu sein und auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen?
Heute könnte das Gelernte als hinderlich im Leben empfunden werden.
Glaubenssätze wirken sich auf deine Ziele, Handlungen und inneres Erleben aus.
- „Ich bin nicht genug.“
- „Andere sind wichtiger als ich.“
- „Wenn ich mich nicht anpasse, werde ich abgelehnt.“
- „Anerkennung muss ich mir verdienen.“
- „Ich bin immer an allem Schuld.“
Glaubenssätze können bewusst oder unbewusst sein. Es ist nicht leicht sich aus der Wirkung dieser kraftvollen Sätze zu lösen.
- Zu welcher Zeit hatte der Satz einst seine Berechtigung?
- Wovor schützte dich damals dieser Satz?
- Welche Formulierung würde heute besser zu deinem Leben passen?
Systemisch-integrative Traumaarbeit hat zum Ziel traumaspezifisches Wissen zu vermitteln, um Folgen abzuschwächen, indem Bewusstheit und Verständnis für die eigene Situation erfahrbar werden.
Es wird mit halbbewussten und unterbewussten (dissoziierten) Selbstanteilen der Gesamtpersönlichkeit gearbeitet in Anlehnung an das Konzept der strukturellen Dissoziation von Ellert Nijenhuis.
Die systemische traumaintegrative Arbeit mit dissoziierten Selbstanteilen kann methodisch mit Traumalandkarten, Rollenspiele oder Skulpturarbeit bearbeitet werden.
FAQ - häufige Fragen
Muss ich über mein Trauma im Detail sprechen, damit die Therapie wirkt?
Nein, im Fokus steht die Arbeit mit deinen inneren Anteilen und Mustern – nicht das detaillierte Wiedererzählen des Erlebten.
Wie lange dauert es, bis sich erste Veränderungen zeigen?
Das ist individuell verschieden und hängt von deiner persönlichen Situation und deinem Tempo ab.
Woran erkenne ich, dass ich bereit für Trauma-Arbeit bin?
Ein erstes Gespräch hilft zu klären, ob und in welchem Tempo die Arbeit für dich stimmig ist.
Was passiert, wenn während der Arbeit starke Gefühle hochkommen?
Du wirst dabei begleitet und es werden Wege zur Stabilisierung genutzt, damit du sicher damit umgehen kannst.
Ist Trauma-Arbeit auch sinnvoll, wenn ich mich an vieles aus meiner Kindheit nicht erinnere?
Ja, es wird mit Selbstanteilen und Mustern gearbeitet, auch wenn konkrete Erinnerungen fehlen.
Wie unterscheidet sich Trauma-Arbeit von klassischer Gesprächstherapie?
Die Kosten für eine Sitzung klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Generell kann die Rechnung bei der Krankenzusatzversicherung mit Heilpraktiker-Leistungen eingereicht werden oder bei Coaching über den Jahressteuerausglich geltend gemacht werden.
Wie unterscheidet sich Trauma-Arbeit von klassischer Gesprächstherapie?
Trauma Arbeit bezieht gezielt Körper, Nervensystem und dissoziierte Selbstanteile mit ein, statt nur über Erlebtes zu sprechen.
Kann ich die Therapie jederzeit unterbrechen, wenn es mir zu viel wird?
Ja, dein Tempo und deine Grenzen stehen im Mittelpunkt der Arbeit.
