Körperzentrierte systemische Arbeit
Was hat die systemische Therapie und Cranio-Sacrale Balance gemeinsam:
- beide Methoden entsprechen der Ganzheitlichkeit und sehen den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Beziehung.
- sowohl die Cranio-Sacrale Balance als auch die systemische Therapie vertrauen auf die Fähigkeit des Systems sich ressourcenorientiert selbst zu regulieren.
- Achtsamkeit und Präsenz spiegelt die Haltung des Zuhörens, Raum-Gebens und repräsentiert sich in beiden Ansätzen.
- die Systemische Therapie kann durch Körperarbeit vertieft werden, z.B. bei:
- psychosomatischen Beschwerden
- Stress, innerer Unruhe
- fehlendem Zugang zu Emotionen oder Körperempfindungen
- umgekehrt kann eine Cranio-Sacrale-Sitzung durch gezielte systemische Fragen begleitet oder vorbereitet werden.
Systemisch-körperliche Prozessbegleitung ermöglicht es körperliche Reaktionen in konkreten Zusammenhang zum Konflikt zu erkennen.
Themenfelder, bei denen die Integration besonders sinnvoll ist:
- Trauma und Bindung: Cranio-Sacrale Balance kann körperliche Regulationsmechanismen aktivieren, während systemische Therapie emotionale Muster beleuchtet.
- Stress & Erschöpfung: Gespräch und Körperarbeit fördern zusammen eine tiefere Entspannung.
- Körperlich nicht erklärbare Beschwerden: systemische Hypothesen können mit körperlicher Wahrnehmung gekoppelt werden.
Der Körper wird als aktiver Mitspieler im systemischen Geschehen verstanden – ein Zugang, der in der heutigen psychosozialen Arbeit zunehmend gefragt ist.
